Europäische Freiheits- wie Reichsbewegung
Startseite
Büchersortiment RKK
Kultur
Europa-Bekenntnis als Alternativmodell
Monarchisches Alternativmodell für Europa
Politische Europa-Philosophie-Modelle
=> Politische Europa-Philosophie Archiv 01
In der Tradition stehend .....
Europas Vordenker
Kritische Anmerkungen
Archiv kritische Anmrkg.
Freiheitsende - Zensur
Rückblicke.....
Norbert v. Handel - Mitteilungen
Aus dem Hause von Habsburg-Lothringen
Reichsbürger – Hochadel Deutsches Reich
Betrachtung der Zeit
Auslandsmeldungen
Aktuelles
Aktuelle Altbeiträge zur Erinnerung
Kunst + Literatur
nie geführte Gespräche.....
Veranstaltungen:
IMPRESSUM
Kontakt
Beispiel-Unterseite
Forum INT-Wiener-Hofburg-Residenz
Gästebuch
 

Politische Europa-Philosophie-Modelle

https://int-wiener-hofburg-residenz.de/Politische-Europa_Philosophie_Modelle.htm
.........................................................................................................................................

Europapläne – Zwischen Realität und Utopien......

  1. 10. 2021


Jeder Mensch hat ja die Möglichkeit, übers Älter werden dazu zu lernen und sich auch in Teilen selbst zu korrigieren. Diesen Prozeß gebe ich zu, habe ich durchgemacht. War ich in jungen Jahren ein glühender EU-Verfechter, der seine Hoffnung mit dem Motto „nie wieder Krieg“ darin in Erfüllung aufgehen sah, so darf ich heute feststellen, die damit verbundenen Vorstellungen eines humanen, sittlichen Europas, das aus seiner Geschte gelernt hat und durch seinen Prozeß zur Einigung ein Friedensvorbild für die Welt hätte werden sollen, hat sich nicht erfüllt.

Durch den Wegfall des Ostblockes kamen nun in großer Geschwindigkeit die Süd-Oststaaten Europas nun zur EU, die aus strategisch-militärischen Gründen heraus, besonders wertvoll sind. Denn diese Staaten als vorgeschobene Puffer zu Russland seitens der NATO, wurde schamlos gegen alle Absprachen, ausgenutzt. Der Zusammenbruch des sowjetischen kommunistischen Blockes wurde vom EU-NATO-Komplex nicht als Friedensmöglichkeit und Ausgleich mit Eurasien angenommen, sondern als Blockfeind weitergeführt aus den gleichen Gründen, warum man das 3. Reich der Deutschen in den Krieg zwang. Allein das bis heute die Waffen, anders als 1939 noch schweigen, liegt in der Tatsache begründet, das jeder Angriff auf Russland den Atomkrieg auslösen wird. Denn Russland wird keine Landkriege mehr auf ihrem Terretorium zulassen.

Was also wird nun aus der EU und ihrer mißratenen Entwicklung.

Hierfür gibt es eine sehr alte Anwort, die in der Beurteilung und dem Wollen seiner Mitglieder erstrebt werden. Wir unterscheiden zwischen Bundesstaat und Staatenbund. Ein Problem, das wir auch in der BRD als Folgeprojekt der Stilllegung des DR erkennen können.

Der Bundesstaat ist die einzige Konstruktion von zusammengeführten Ländern, was einst die Deutschen Länder waren, zu einer Verfasssungseinheit, wo die Landesteile sich dem Gesamtgebot nun eines Staats unterwarfen und ihre Souveränitäten an dieses neue Konstrukt, übertrugen. Ein Weg, den Bismarck mit voller Überlegung gegangen ist.

Der Staatenbund ist jedoch ein Bund souveräner Staaten, die sich auf eine gemeinsame Schicksalsvereinigung zusammen schließen um eine gemeinsame Richtung zu erzielen, abgestimmt in Frieden und Rücksichtnahme mit verabredeten Zielschwerpunkten ohne gemeiname Verfassung und unter Beibehaltung der eigenen Souveränitäten.

Die heutige EU versucht unter Federführung der BRD aus falschem Verständnis der eigenen Historie nun, den Weg zum Bundesstaat durchzusetzen, um sich als Deutsche Völker unter Eigenaufgabe nun unter dem Schirm eines einigen Europas als Staatsgebildes zu verstecken und sich sogar dadurch unter die Führung Frankreichs, zu begeben. Ein Weg, der zeigt, die Verantwortlichen der Deutschen haben schon wieder die eigene Geschichte nicht begriffen. Denn es ist ein Weg, der nicht funktionieren kann.

Am Beispiel Frankreich als markantes Einzelbeispiel wird deutlich, warum es nicht geht. Wir haben in Frankreich nach wie vor ein Bodensatz imperialer Politikansätze, die Frankreich nicht abzulegen vermag. Wir sehen nach wie vor, die franzöische Europapolitiken bestehen im Wesentlichen in der Kontrolle wie Nutzung der Wirtschaftsstärke der BRD, machen auf europäische Gemeinsamkeiten mit Berlin um das eigene Gewicht in Europa durchzusetzen und den Weg zu einem Zentralstaat unter hoheitlicher Aufsicht aus Paris, zu erreichen. Gleichzeitig betreiben sie eine absolut nationale Hoheitspolitik in Sachen imperialer Ansprüche und Militärpolitiken, wo die Frage Europas und schon gar nicht deren Mitspracherechte, eine Rolle spielen. Daran wird sich auch nichts ändern, egal wie engmaschig die EU noch werden mag. Ein souveräner Staat kann sich unter diesen Gegebenheiten daraus nicht entwicklen, bestenfalls ein Zwitter zentralstaatlicher Macht unter Leitung der Kommission, die wiederum staatlicher Einzelsteuerungen unterliegen.

Gegen diese Entwicklung steht nun die neue Vision von Victor Orban, der als Bismarcks Ungarn nun in Erscheinung getreten ist und die Geschichte Europas im richtigen Zusammenhang sieht. Deshalb schlägt er vor, die heutige EU zu erhalten und die Süd-Osteuropäischen Staaten wie auch die Balkanstaaten möglichst schnell und voll in die EU einzubinden. Also zu integrieren. Waren noch nach dem Zusammenbruch der zu schnelle Beitritt einiger Länder kritisiert worden, so hat sich das insoweit geändert, als das diese Gruppen von Staaten, die Victor Orban nun zusammenführen möchte, möglichst unter dem Dach der heutigen EU erhalten kann. Allerdings wird das schwierig, da Paris und Berlin ihre Zentralstaatspläne und der BRD-Unterwerfungen wie des Versuches der Auflösung der Deutschen Völker in der Mitte Europas zu erreichen, nicht gelingen kann.

Paris und Berlin müssen diese Pläne bei einer schnelle Erweiterung der EU durch die südosteuropäischen Staaten begraben und sich einem Staatenbundprinzip öffnen, das dann in der Tat eine europäische Demokratieform werden kann, wo die Menschen die bleiben, die sie sind. Dann haben wir es in Zukunft mit Europäern z.B. aus Bulgarien, Griechenland, Madzedonien, Frankriech, Deutschland, Italien etc. zu tun. Denn wir haben heute lange ein nationales Bewußtsein in Europa erreict, das gleichzeitig ein europäisches Bewußtsein darstellt. Siehe die hervorragenden Analysen zu diesem Thema von Prof,. David Engel, Belgien.

Gelingt Victor Orban dieser Weg nicht, wird die heutige EU, die ohnen sehr fragil daherkommt, zerbrechen. Die Vorbereitungen seitens der ehemaligen KuK-Verbindungen, sind lange getroffen und stehen in den Startlöchern. Und diese Wege werden auch das „Haus Europa“ im Sinne der Visionen von Vladimir Putin, erneut beleben.

Autor: R. Kaltenboeck-Karow

........................................................................................................................................

Der Nachfolger Bismarcks ist ein Ungar.....
  1. 09. 2021
Die hier von Victor Orban richtig gesehenen Tatsachen sind Brüssel suspekt. Eben weil Brüssel bei einer derartigen Konstellation an Macht verlieren würde, da die ehemaligen KuK-Verbindungen dann Europa den Weg vorgeben werden. Deshalb wird Berlin und Paris sich dagegen stemmen und die Weitsicht von Victor Orban verhindern wollen.

Als Ergebnis dieser Verhinderungen werden diese Staaten eine Gegen-EU gründen, die an die Traditonen der KuK-Traditionen anschließen werden.


Orbán: „Deutsche Wirtschaft würde ohne Mitteleuropa zusammenbrechen“

Ungarn Heute 2021.09.24.