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Archiv 03 Kultur


Wenn Ameisen Wunder vollbringen......
  1. 08. 2021
Als Kind und Jugendlicher bis ins frühe Erwachsenendasein war ich alles Andere, als ein Fußballfan. Eher sogar ein Gegner – Primitivensport – Rockerzeit und Kettenschlägerein etc.
 
Nun, ich muß gestehen, der Fußball hat eine wunderbare Wandlung erfahren, Das erste wirkliche Erlebnis mit dem Fußball hatte ich dann 1964 in Berlin zum Kirchentag, wo ich in ein Spiel mit Hertha BSC gegen ? hineingeraten bin. Und ich schrie mir vor Begeistung die Seele aus dem Hals, wenn irgenwer den Ball erwischte und aufs Tor stürmte. Bis mich Jemand anstubste und mir ins Ohr flüsterte, entweder stünde ich in in der falschen Kurve oder gehöre zum falschen Verein. Meine Erklärung, ich habe keine Ahnung von Fußball und freue mich nur, wenn Jemand so läuft, führte zwar zum Grinsen, aber ich blieb dann lieber ruhig und achtete auf die richtige Truppe in meiner Kurve.
 
Erst später, mit den eigenen Kindern, wurde man dann zum Fußballfan. Und ja, meine Kinder haben ihre Sammelschals der Vereine noch heute.
 
Die großen Spiele liebe ich inzwischen. Schon einfach deshalb, weil hier internatationaler Flair eintritt, der Grenzen überwindet und man zeitgleich die Spiele überall verfolgen kann. Und, ich bemerke, es gibt praktisch keine Feindschaften unter den Spielern, nur Spielgegner. Denn man ist in der Fußballwelt heute so zusammen gewachsen, das man sich untereinander kennt. Heute Gegner – morgen Partner. Man achtet aufeinander. Und das finde ich großartig.
 
Mein schönstes Spiel durfte ich jedoch vor zwei Tagen erleben. Da spielte eine Ameise gegen einen Giganten auf. Der Bremer SV durfte ein Pflichtspiel gestalten und die großen Bayern mußten ein Pflichtspiel absolvieren. Dieses Spiel war bis heute mein größtes Spielerlebenis und wenn ich nur daran denke, bin ich nach wie vor so gerührt, daß meine Augen feucht werden.
 
Hier hat eine beruftstätige Mannschaft gespielt, die ihre „großen Herzen“ auf den Platz als Ameise gegen den Giganten Bayern brachten, das einem wirklich die Rührung kaum halten konnte. Sie sind über sich selbst hinausgewachsen und haben ein Spiel geliefert, das den höchsten Respekt abverlangt. Sie haben nie aufgegeben und jedes kassierte Tor ließ sie nicht umkippen oder in sich zusammenbrechen. Nein, diese Ameisen trotzten vor Stolz des Spieles, dieses Spiel zu gestalten. Und ja, sie haben in einer unerwarteten Größe ihres Sportes mitgehalten, daß man fast sagen darf, ja, sie haben die „Großen“ eigentlich geschlagen. Denn Ihre Größe die sie gezeigt haben, ist unerreicht.
 
Gut, Bayern, und das muß man auch anerkennen, haben sich bis zum Abpfiff nichtd schenken lassen. Sie haben gekämpft und verdient gewonnen. Mit 12 Toren zu 0. Dennoch – die Ameisen sind die wirklichen Gewinner dieses Spieles. Denn ihre Augen blitzten vor Stolz und Freude in der Niederlage und man lag sich zum Schluß gegenseitig mit dem Gegner in den Armen, wie man es kaum erwarten konnte.
 
Allein dieser Gewinn des Erlebens, ja, es gibt ihn noch den ideellen Fußball, hat diesen Verein wie seine Mannen, unsterblich werden lassen!
 
Es lebe der Bremer SV!
 
Autor: R. Kaltenboeck-Karow

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